Mehr als 50 Kund:innen aus 22 Städten, Kreisen und Kommunen kamen am 25. und 26. August 2026 in Hamburg zusammen. Bei der 11. Arbeitsgruppe Business Intelligence in der Öffentlichen Verwaltung standen konkrete Praxisbeispiele, neue technologische Möglichkeiten und vor allem der offene Austausch innerhalb einer wachsenden Community im Mittelpunkt.
Wie können Verwaltungen Daten so nutzen, dass daraus fundierte Entscheidungen und eine wirksame Steuerung entstehen? Welche Lösungen funktionieren bereits im Alltag? Und was können Kommunen voneinander lernen?
Diese Fragen begleiten die Arbeitsgruppe Business Intelligence in der Öffentlichen Verwaltung seit ihrer Gründung. Am 25. und 26. August 2026 fand sie zum elften Mal statt – erneut im Gastwerk Hotel Hamburg. Mehr als 50 Kund:innen aus 22 Städten, Kreisen und Kommunen folgten der Einladung von linkFISH.
Dabei trafen langjährige Wegbegleiter:innen auf neue Teilnehmende. Diese Mischung aus „alten Hasen“ und neuen Perspektiven prägt die Arbeitsgruppe: Wissen wird nicht nur präsentiert, sondern offen geteilt, diskutiert und weiterentwickelt. So ist über die Jahre eine Community entstanden, die kontinuierlich wächst und weit über die zwei Veranstaltungstage hinaus im Austausch bleibt.
Praxisnahe Einblicke statt abstrakter Theorie
Das Programm spiegelte die Bandbreite aktueller BI-Themen in der öffentlichen Verwaltung wider. Der Kreis Pinneberg zeigte am Beispiel eines Gesundheitsmonitorings, wie wichtig eine gemeinsame fachliche Sprache für erfolgreiche Datenprojekte ist. Weitere Impulse und ein gemeinsamer Workshop widmeten sich den Potenzialen von KI und den Erfahrungen aus der produktiven Anomalieerkennung im Projekt KI@PI.
Auch konkrete kommunale Anwendungen standen im Mittelpunkt: die digital transformierte Stellenplanung der Landeshauptstadt Kiel, Beschlusskontrolle und Kennzahlenberichte bei der Stadt Neumünster sowie das Personalberichtswesen und Change Management im Kreis Vorpommern-Greifswald. Praktische Tipps zu Dashboard- und Frontend-Design rundeten das Programm ab.
So unterschiedlich die Projekte und Themen waren, verband sie eine gemeinsame Frage: Wie lassen sich Daten, Technologie und Organisation so zusammenbringen, dass sie den Menschen in der Verwaltung wirklich helfen und bessere Entscheidungen ermöglichen?
Eine Community, die Verwaltung gemeinsam voranbringt
Mindestens einmal im Jahr möchten wir die Menschen zusammenbringen, die Business Intelligence in der öffentlichen Verwaltung gestalten. Sie sollen Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig inspirieren und voneinander lernen können. Denn datenbasierte Verwaltung entsteht nicht isoliert in einzelnen Projekten. Sie entwickelt sich dort weiter, wo Erfahrungen offen geteilt und Lösungen gemeinsam gedacht werden.
Deshalb bot die Arbeitsgruppe auch 2026 bewusst viel Raum für Diskussionen, Fragen und persönliche Gespräche. Ein gemeinsames Rahmenprogramm und der abendliche Ausklang bei hervorragendem Essen schufen zusätzliche Gelegenheiten, bestehende Verbindungen zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.
Unser Fazit nach zwei intensiven Tagen: Die öffentliche Verwaltung verfügt über viel Erfahrung, Gestaltungswillen und Innovationskraft. Wenn Menschen aus Städten, Kreisen und Kommunen ihr Wissen zusammenbringen, können sie die Entwicklung hin zu fundierten, datenbasierten Entscheidungen gemeinsam beschleunigen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Referent:innen und Teilnehmenden für ihre Offenheit, ihre Beiträge und die vielen wertvollen Gespräche. Wir freuen uns darauf, die Community weiter wachsen zu sehen und den Austausch fortzusetzen.
Sie beschäftigen sich in Ihrer Verwaltung mit Business Intelligence, Controlling oder datenbasierter Steuerung und möchten sich mit anderen Praktiker:innen austauschen? Sprechen Sie uns gerne an – wir freuen uns, Sie kennenzulernen.